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Veranstaltungsticker
für das Jahr 2012
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Liebe
Mitglieder,
liebe Freunde der HARMONIE-GESELLSCHAFT von 1803!
Das neue Jahr hat sehr erfreulich begonnen, denn es sind bereits 19 liebe Menschen unserer Gesellschaft beigetreten. Wir wünschen ihnen – wie auch allen anderen Mitgliedern und deren Freunde – viele schöne Stunden in unserer HARMONIE.
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„Das Gespenst von Canterville“ – einmusikalisch-geräuschvolles Gruselvergnügen nach Oscar Wilde mit den Kellergeistern Ilona Christina Schulz, Erzählerin und Aki Kunz, Kontrabass (IK Kultur) am 07.05. (19.30 Uhr)
Der Abend, an dem 46 Interessierte kamen, begann mit einer standesgemäßen Begrüßung durch die haubenbewehrte Haushälterin des Schlosses Canterville bei Kerzenschein. Frau Ilona Christian Schulz in der zusätzlichen Rolle der Erzählerin und Herrn Aki Kunz am Kontrabass, zusätzlich in der Rolle des Gespensts, ließen manchen lachenden Schauer bei den Zuhörern entstehen. In großartiger Weise entstand vor den Zuschauern das Bild der respektlosen Familie des amerikanischen Botschafters in Großbritannien, die sich um die englischen Traditionen und den Gespensterglauben nicht kümmert, sondern pragmatisch dem Rätsel auf den Grund zu gehen sucht. Oskar Wilde ist neben all seinen bissigen Satiren und Schriften durch diese Geschichte bis heute lebendig geblieben. Durch das Ehepaar Christian Schulz- Kunz erlebten wir einen wunderbaren Abend bei Kerzenschein und Schummerlicht, das gespenstisch aus allen Ecken leuchtete. Wir danken Herrn Kempf für diese wunderbare Idee und Organisation.
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Odenwaldwanderung: Wachenburg/Weinheim nach Buchklingen (IK Wandrn) am 28.04. (11.00 Uhr)
29 Mitglieder und Freunde versammelten sich auf dem Parkplatz unterhalb der Wachenburg und begaben sich unter Führung von Herrn Dr. Horst Genieser auf den Weg nach Buchklingen, der sich im Wald entlang schlängelte mit Steigungen und Gefällen, die leicht zu bewältigen waren. Der wunderbar frische Frühlingswald mit all seinen herrlichen Bäumen und Pflanzen, die im Sonnenlicht erstrahlten, war begeisternd. Obwohl wir im Restaurant „Grüner Baum“ angemeldet waren, zog sich das Mittagessen etwas in die Länge Trotzdem waren das schöne Wetter und die Stimmung insgesamt gut, wie es sich immer bei unseren Wanderungen durch Kontakte und Gespräche ergibt. Auf demselben Weg gingen wir zurück bis zum Parkplatz, wo wir uns verabschiedeten.
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„Ägyptens Schätze entdecken" -. Sonderführung im Historischen Museum der Pfalz, Speyer, Domplatz, am 22.04. (9.30 Uhr)
82 Mitglieder und deren Freunde kamen zusammen, um sich durch das Museum führen zu lassen. Die Führer Herr Schwarz, Frau Mößner, Herr Trautmann und Frau Hofmann ließen überaus kompetent und lebendig das Leben im alten Ägypten in der 18 Dynastie von 1550 -1292 v.Chr vor unserem inneren Auge entstehen. Wie wir schon durch die Kuratorin Frau Heimann in ihrem Vortrag erfahren hatten, kam der Ägypten-Boom durch den Feldzug Napoleon ins Rollen. Die mit Napoleon erschienen Wissenschaftler, an ihrer Spitze der ehemalige Direktor des Turiner Museums Champollion, begannen mit Grabungen und brachten unglaubliche Schätze ans Tageslicht. Ca. 4000 Jahre Geschichte wurden ausgegraben. Die Hauptpunkte wurden an Amenophis I. und Tutmosis I fest gemacht.
Wir standen vor diesen uns begeisternden Statuen, staunten über die herrlichen Bildnisse, die Grabbeigaben, die Mumien, die täglichen Verrichtungen. Die magische Kraft der Figuren ging unmerklich auf uns über und verzauberte uns. Das, was die alten Ägypter sahen, war bei ihnen Realität und geschah mit ihnen. So ähnlich fühlten wir uns. Das Leben der absolut gleichberechtigten Frauen mit ihrem starken Parfüm, das Leben der Männer in Handarbeit, Ackerbau und Kämpfen, das Leben im Jenseits, das für die Ägypter ebenfalls der Realität entsprach, entstand in unserer bildlichen Fantasie. Die Mumifizierung des kleinen Mannes im Sand, der Würdenträger in ihren Sarkophagen, das Leben im Jenseits, das dem hiesigen völlig gleich war, die mitgegebenen Arbeiter zur Erleichterung des dortigen Lebens, in dem selbst auf jegliche Nahrung nicht verzichtet werden musste. Überraschenderweise kommt aus dem alten Ägypten eine große Menge an magischer Kraft und Lebensweise auf unsere Zeit herüber, die sich bei genauer Betrachtung in allen großen Religionen, vor allem aber in unserem Glauben, dem Christentum einen Weg gebahnt hat.
Die Ausstellung war wunderbar, begeisternd und rätselhaft zugleich. Jeder war hingerissen. Zum anschließenden Treffen und Essen im Domhof kamen noch knapp 50 Personen zusammen. Für Diskussionsstoff war nach dieser Ausstellung bestens gesorgt. Wir danken dem Ehepaar Dr. Schaumann für die reibungslose Organisation.
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„Ägyptens Schätze entdecken" - Vortrag von Fran Sabine Heimann, Historisches Museum der Pfalz, Speyer, im Hotel Maritim, Mannheim, am 16.04. (19.30 Uhr)
113 HARMONIE-Mitglieder und Freunde kamen zu diesem Vortrag ins Maritim-Hotel. Die Kuratorin, Frau Heimann, führte uns in die Vorbereitungen der Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz in Speyer mit ihren vielfältigen Aufgaben ein; der Plan dazu, die Auswahl der Objekte aus dem Ägyptischen Museum Turin, das weltweit die größte Anzahl von Originalen besitzt, die Zusammenarbeit mit diesem Museum, Versicherungen, Aufgabe der Restauratoren, Kunstpacker, Transport, die jahrelangen Vorbereitungen, die nötig waren. Die Themen wurden durch die jeweilig vorhandenen Objekte bestimmt. Der erste Anstoß zu den Ausgrabungen wurde durch Napoleon I gegeben, der auf seinem fehlgeschlagenen Feldzug nach Ägypten sich für die ägyptische Kultur begeisterte. Die entscheidenden Männer waren danach Bernadino Drovetti und Giovanni Battista Belzoni. Sie haben durch ihre Ausgrabungen vor allem das Turiner Museum aber auch andere weltweit interessierte Orte und Wissenschaftler bestückt,
Nach diesem Überblick erläuterte Frau Heimann den Aufbau der Speyerer Ausstellung beginnend mit Tutmosis I, Amenophis 1 und dessen Mutter Ahmes Nefertaris. Als 1822 eine Schrifttafel gefunden wurde, die gleichzeitig einen griechischen Text enthielt, konnten die Hieroglyphen entziffert werden, sodass wir heute die Texte lesen können und auch das Leben
Im historischen Ägypten verstehen lernen.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Themen der monogamen Familie, Alltag, Frauen- und Männerwelt, Handwerker, Totenbuch als Anleitung für das Jenseits, dem Jenseitsglauben der Ägypter, der Mumifizierung und weiteren Themen.
Das Museum in Turin hat so viele wunderbare Objekte, dass man heute sagt: Der Weg nach Memphis und Teben verläuft durch Turin.
Nach dieser Einführung mit anschließend reger Diskussion sind wir alle sehr gespannt auf die Führungen in Speyer am 22.04.2012.
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Kulturreise: „Frühling in Andalusien – Prachtvolle Kunst im Süden Spaniens“ (IK Kultur) vom 26.03. – 05.04.
Hervorragend vorbereitet durch den November-Dia-Vortrag von unserem Mitglied, Herrn Herbert Pott, freuten sich die HARMONIE-Mitglieder auf diese kulturelle Erkundnungsfahrt.
Leider mussten kurzfristig 3 Mitglieder aus gesundheitlichen Gründen die Reise absagen.
1. Tag: Anreise
Pünktlich um 9.00 Uhr ab Ludwigshafen bzw. 9.15 Uhr ab Busbahnhof Mannheim traten 29 HARMONIE-Freunde unter der Leitung unseres Schatzmeisters, Herrn Wolfgang Kempf die Reise mit Bus bis Frankfurt und per Lufthans-Flugzeug nach Malaga an. Dort wurden wir von unserer Reiseleiterin vor Ort, Frau Elisabeth Mader, am Flughafen in Empfang genommen. Es erfolgte der Transfer zu unserem Hotel in Granada.
2. Tag: Granada
Die am Fuß der schneebedeckten Sierra Nevada gelegene Stadt Granada war das letzte Bollwerk der Mauren in Europa. Vom maurischen Stadtviertel Albaicín, oberhalb der Alhambra gelegen, hatten wire einen wunderschönen Blick über die Stadt. Rundgang durch die Altstadt von Granada. Die Capilla Real, die Grabkapelle der Katholischen Könige Ferdinand und Isabella, und die Renaissance-Kathedrale sind zugleich Kontrapunkt zur Alhambra und Symbol des Sieges der christlichen Spanier über die moslemischen Mauren. Unser Besuch galt natürlich auch der Alhambra selbst, Höhepunkt arabischer Baukunst in Andalusien mit Myrtenhof, Botschaftersaal und Löwenhof. Anschließend ging es zum „weißen Dorf“, wo uns ein herrlicher Blick auf die Alhambra gewahr wurde. Übernachtung in Granada. Abendessen im Hotel.
3. Tag: Granada – Córdoba
Durch weite Olivenhaine ging die Fahrt nach Córdoba. Wir unterbrachen die Fahrt zum Besuch einer Ölmühle. Hier erwartete uns eine Olivenölverkostung und ein kleiner Imbiss – unter anderem mit einem hervorragenden Schinken.
Weiter fuhren wir nach Córdoba, wo wir noch am Nachmittag die erste Führung durch diese phantastische Stadt unternahmen.
Bei einem geführten Rundgang am Nachmittag durch die Altstadt, die Juderia, das ehemalige Judenviertel, sahen wir bei der Synagoge das Denkmal des Moses Maimónides. Er war einer der größten geistigen Persönlichkeiten des Judentums, Arzt, Philosoph und Theologe. Am maurischen Almodóvar-Tor besichtigten wir die Statue des ebenfalls aus Córdoba stammenden römischen Denkers Seneca und ein Stückchen weiter die maurische Stadtmauer und eine Statue des berühmten moslemischen Philosophen Averroes. Er hat die Lehre des Aristoteles dem Mittelalter zugänglich gemacht.
Unser Hotel lag inmitten der historischen Altstadt direkt bei der Mezquita. Abendessen im Hotel.
4. Tag: Córdoba
Der Vormittag stand zur freien Verfügung, den die Teilnehmer in kleinen Gruppen nutzten, um die Stadt selbst zu erkunden.
Nur wenige Schritte waren es am Nachmittag mit den Führern zum Alcázar, dem auf maurischen Grundmauern errichteten christlichen Palast mit herrlicher Gartenanlage. Schließlich besuchten wir die weltberühmte Mezquita, die Moschee-Kathedrale. Sie ist neben der Alhambra von Granada das großartigste Zeugnis maurischer Baukunst in Europa.
Wir besuchen die Ausgrabungen der einstigen Palaststadt des Mauren-Kalifen Abd er-Rahman III. in Medinat Az-Zahra. Am Nachmittag freie Zeit, um selbst die Stadt zu entdecken.
Nach dem Abendessen konnten wir vor unserem Hotel eine prunkvolle Karwoche-Prozession einer landesweiten Bruderschaft miterleben. Die Übernachtung erfolgte wieder in Córdoba.
5. Tag: Ecija - Carmona - Sevilla
Die Stadt Carmona hat bedeutende Bausubstanz aus römischer, maurischer und christlicher Zeit. In kurzer Zeit erreichten wir Sevilla, die imposante und stolze Hauptstadt Andalusiens. Bei einer ersten Orientierungsfahrt lernten wir die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten kennen. Wir besuchten den Maria Luisa Park, die Plaza de Espana, 1929/30 Mittelpunkt der ibero-amerikanischen Ausstellung, mit den bekannten Kachelbildern der verschiedenen Städte Spaniens. Wir sahen die ehemalige staatliche Tabakfabrik, die durch Bizets Oper „Carmen“ berühmt wurde, die Torre de Oro, den Goldturm, am ehemaligen maurischen Hafen am Rio Guadálquivir, die Stierkampfarena etc.
Unser stilvolles Hotel lag mitten im Santa Cruz Viertel in Sevilla. Dort hahmen wir auch das Abendessen ein.
6. Tag: Sevilla
Fortsetzung der Besichtigungen in Sevilla: Führung durch die Kathedrale mit La Giralda, dem Minarett der einstigen Almohaden-Moschee und dem heutigem Wahrzeichen der Stadt. Besuch im „Hospital de la Caridad“, ein barockes Hospiz, das hervorragende Gemälde von Murillo und weitere Kostbarkeiten besitzt und im Museo de Bellas Artes, das neben dem Prado in Madrid die bedeutendste Sammlung von Gemälden der großen spanischen Meister beherbergt. Durch die Alcázares Reales, der maurischen Burg, und durch die Paläste Peters des Grausamen und Karls V. bummelten wir durch das malerische Barrio Santa Cruz, das ehemalige Judenviertel mit dem Charme der lebensfrohen Kulisse für Rossinis „Barbier von Sevilla“ und Mozarts „Don Giovanni“. Die eindrucksvolle „Casa de Pilatos“, die in vollendeter Harmonie maurische Dekoration und antike Skulpturen vereint, haben wir ebenfalls besucht. Abendessen und Übernachtung erfolgte wieder in Sevilla. Der Abend wurde abgerundet mit einer eindrucksvollen Nachtfahrt durch die Stadt
7. Tag: Italica - Jerez de la Frontera
Am Vormittag wurde die vorgesehene Freizeit genutzt, um die Nachtfahrt am Tag zu wiederholen.
Nicht lange dauerte die Fahrt von Sevilla nach Italica. Auf dem archäologischen Feld dieser ersten von den Römern auf iberischen Boden gegründeten Stadt, dem Geburtsort der Kaiser Trajan und Hadrian, sahen wir u.a. das bedeutende Amphitheater, das einst 25.000 Zuschauern Platz bot, und etliche, sehr gut erhaltene Mosaikfußböden. Wir fuhren weiter nach Jerez de la Frontera, eine reiche, geschichtsträchtige Stadt, die in aller Welt als Sherry-Metropole gefeiert wird und ebenso bekannt ist als Metropole der spanischen Pferdezucht. Natürlich besuchten wir eine Bodega und verkosteten den Sherry. Die Übernachtung war. in Jerez. Das Abendessen nahmen wir wieder im Hotel ein.
8. Tag: Jerez – Benalmadena (ca. 220 km)
Wir besichtigten das Karthäuserkloster La Cartuja. Die Cartuja war einst als Zuchtstätte der Karthäuserhengste berühmt. Das Kloster wurde 1463 gegründet; sehenswert sind das prunkvolle Eingangstor und die reiche Kirchenfassade aus dem 16. u. 17. Jh. sowie der schön angelegte Kreuzgang mit gotischen Pfeilern und Wasserspeiern.
Weiter fuhren wir über das Küstengebirge an die Küste zum Hotel Alay in Benalmadena. Nachdem wir die Mittagspause am Hafen einnahmen, gingen einige noch in den botanischen Garten. Der Rest zog sich nach einem Spaziergang ins Hotel zurück. Das Abendessen nahem wir im Hotel ein.
9. Tag: Ronda und die Weißen Dörfer
Heute führte unser Ausflug durch das traumhafte andalusische Hinterland mit seinen charakteristischen weißen Dörfern (Pueblos Blancos). Typisch für diese Ortschaften aus maurischer Zeit sind die weiß gekalkten Häuser und die engen verwinkelten Gassen, wie man sie sonst nur noch vereinzelt in Nordafrika findet
Anschließend erfolgte die Fahrt in die malerische Stadt Ronda, strategisch günstig auf einem Felsplateau gelegen. Eine 150 m tiefe Schlucht teilt die Stadt in zwei Hälften, die durch eine Brücke verbunden sind. Mittelpunkt der Stadt ist die Kathedrale an der Stelle der einstigen Hauptmoschee. Im Palacio de Mondregón nebenan hatten vor der Eroberung Granadas die katholischen Könige Ferdinand und Isabella Quartier genommen. Neben dem Stierkampfmuseum, der Stierkampfarena sind auch die arabischen Bäder sehenswert.
10. Tag: Freie Verfügung
Die Meisten nutzten den freien Tag für einen Ausflug in die britische Kronkolonie Gibraltar. Wir waren an der Südspitze, besichtigten die Tropfsteinhöhle sowie die Felsenaffen, machten außerdem einen Rundgang durch die interessante Kolonie.
Das Abendessen nahem wir wieder im Hotel ein. Und zum Abschluss der Reise erwartete uns ein stimmungsvoller Flamenco-Abend im Hotel. Dabei zeigten die beiden Paare großartige Leistungen. Nicht zu vergessen waren die außerordentlichen Leistungen der Damen Heinrich und Lenz sowie der Herren Kempf und Otto. Nach einem Dankeschön vom Vorsitzenden, Herrn Dieter Merckle, an Herrn Wolfgang Kempffür seine hervorragende Organisation und Betreuung und seinem Dank an Frau Elisabeth Mader klang der Abend in gemütlicher Runde aus.
11. Tag: Málaga und Rückflug
Nach dem Frühstück fuhren wir nach Málaga und machten einen geführten Rundgang durch die Altstadt. Wir besuchten die Stiftung Picasso im Geburtshaus des Künstlers. Nach dem Mittagessen erfolgte derTransfer zum Flughafen und der Rückflug mit Lufthans nach Frankfurt. Per Bustransfer ging es in die Ausgangsorte. Etwa um 23.00 Uhr waren alle Teilnehmer müde aber mit vielen positiven Eindrücken aus Andalusien wieder zuhause.
Fazit
Es war eine harmonische und erlebnisreiche Kulturreise, die viele neue Eindrücke und Erkenntnisse brachte. Dass dies so von den Teilnehmern empfunden wurde lag in erster Linie an der hervorragenden Organisation von PALATINA KUNST & Kultur in Verbindung mit Herrn Wolfgang Kempf und Frau Elisabeth Mader. Darüber hinaus hatten wir in allen Städten nicht nur sehr gute Hotels, sondern vor allem auch hervorragende Führer und Führerinnen. Dafür möchten wir allen herzlich danken!
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Traditioneller Festball mit dem Tanz- und Turnierorchester MANHATTAN SIX und den Stepptanzweltmeistern PENGUIN TAPPERS im Musensaal des Rosengarten, Mannheim, Fridrichsplatz 4, am 17.03. (20.00 Uhr)
Die HARMONIE rief und viele kamen! Der traditionelle Festball war ein voller Erfolg für die Gesellschaft und deren Freunde. Bei 330 Mitgliedern konnten wir uns darüber freuen, dass sich 284 Gäste zum Ball eingefunden hatten. Die Vorbereitungen waren langwierig wie jedes Jahr, denn eine Organisation bei so vielen Besuchern beansprucht immer eine Gruppe von Mitarbeitern. Die Hauptarbeit verrichteten dabei Barbara und Dieter Merckle sowie Elisabeth und Eberhard Heinrich. Ihnen gilt unser herzlichster Dank.
Nach der Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden Dieter Merckle füllte sich die Tanzfläche sehr schnell. Das „Tanz- und Turnier-Orchester Manhatten Six“ konnte bei gemäßigter Lautstärke die Tänzer immer wieder auf das Parkett locken. Die Rhythmen gingen in die Beine. Die begeisterten Tänzer konnten nicht auf ihren Stühlen verweilen. Die Tanzeinlagen der „Penguin Tappers“ rissen die Gäste zu stehendem Beifall hin. Mit zwei Zugaben „A-capella“ ließ die Weltmeister-Gruppe mit ihren fantasievollen Kostümen sehen und hören, was in ihren Beinen steckt und wie wunderbar Steppen sein kann. Gegen 22,30 Uhr konnte man sich an einem kleinen Büffet stärken, das vom Dorint ausgerichtet wurde, um die weitere Ballnacht bis zum Morgen mit neuen Kräften durchzustehen.
Wir danken den Organisatoren auf das herzlichste, was von den Gästen der befreundeten HARMONIE-Gesellschaften aus Saarbrücken und Schweinfurt ebenfalls überschwänglich ausgesprochen wurde.
Einen sehr ausführlichen überaus positiven Bericht mit Bild brachte der MANNHEIMER MORGEN am 19. März unter der Überschrift: HARMONIE-GESELLSCHAFT: Rauschende Ballnacht mit „Spinnen-Attacke“ im Rosengarten – Tanzen in allen Varianten.
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Mitgliederversammlung mit Ergänzungswahlen anschließend Vorstellung der Laute im Hotel Maritim, Mannheim, am 05.03, (19.30 Uhr)
Der Anwesend waren 47 Mitglieder der HARMONIE-GESELLSCHAFT. Der 1. Vorsitzende Herr Dieter Merckle eröffnete die Versammlung mit der Feststellung, dass die Einladung form- und fristgerecht erfolgte und dass die Tagesordnung genehmigt war. Aus den Reihen des Vorstandes ließ sich Herr Dr. Christof Merckle entschuldigen, da er montags nicht von seiner Arbeitstelle in Melsungen abwesend sein könnte.
Totenehrung. Herr Herbert Bialek, unser Mitglied seit 1981, ist am 7.8.2011 verstorben. Zu seinem Gedenken erhoben sich die Anwesenden zu einer Schweigeminute.
1) Bericht des Vorstandes über die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr.
Da schon mehrmals die Aktivitäten vor den Mitgliedern besprochen wurden, beschränkte sich Herr Merckle nur auf die wichtigsten Punkte:
Es waren zu den 29 Veranstaltungen 2011 insgesamt über 2.000 Mitglieder gekommen. 2012 werden es 32 Veranstaltungen sein.
Die Mitgliederzahl steigt kontinuierlich und liegt nun bei 334. Diese Zahl sei für uns grenzwertig, da sonst die Verwaltung zu schwierig würde. Bei dieser Mitgliederzahl sei es auch noch möglich, sich gegenseitig kennen zu lernen.
Herr Merckle betonte bei dieser Gelegenheit noch einmal, wir sollten für den Ball werben, da dieser der größte Unkostenpunkt wäre und durch zahlende Gäste verringert werden könne.
Der Interessenkreis Wandern hat sich erfreulicherweise vergrößert. 2011 kamen 220 Mitglieder und Freunde. Beim Interessenkreis Kultur waren es 510 Teilnehmer an den Veranstaltungen. Der Grund sei ein weiterer Mitgliederzuwachs, der auch durch die Veranstaltungen als Werbeträger kam. Die Mitglieder sind hier sehr aktiv.
2) Bericht des Schatzmeisters
Herr Kempf erläuterte die Bilanz und stellte fest, dass das im Jahr 2010 vorgegebene Ziel einer schwarzen Null erreicht worden sei. Er belegte dies mit den aufgelisteten Zahlen aus der Bilanz. Der Wirtschaftsplan für 2012 sieht erneut eine sog. schwarze Null vor.
3) Bericht der Kassenprüfer Dr. Gerhard Rappenecker und Horst Schmittel
Herr Schmittel erläuterte die Kassenprüfung und stellte fest, dass sämtliche Belege ordnungsgemäß verbucht und dargelegt wurden. Die Dokumente waren gut geordnet. Bei Stichproben wurden keine Fehler gefunden. Die Ausgaben sind gering gehalten worden. Der größte Posten im Negativum war der Ball. Der Vorschlag, mehr Gäste auch aus dem Bekanntenkreis zu werben kam auch hier. Die Spenden seien relativ gering. Es sollte mehr um Spenden geworben werden. Hervorgehoben wurde, dass Frau Stefanie Galbraith, die Tochter des Schatzmeisters, sich hier besondere Verdienste erworben hat, da sie die Buchungen etc. vornahm. Auf diese Weise seien Kosten gespart worden.
Ausdrücklich wurde Herrn Kempf und dem gesamten Vorstand gedankt.
Die Entlastung des Schatzmeisters wurde durch die Mitglieder einstimmig ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen erteilt.
4) Entlastung des Vorstandes
Unser Mitglied Herr Friedhelm Dabringhausen leitete die Entlastung des Vorstandes
Die Mitglieder erteilten dem Vorstand einstimmig ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen die Entlastung
5) Entlastung der Kassenprüfer.
Die Kassenprüfer wurden ebenfalls einstimmig entlastet ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen.
6) Ehrungen
Im Anschluss an die Versammlung wurden folgende Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen:
Das Ehepaar Dr. Horst und Elfi Brüggemann aus Ludwigshafen für 35 Jahre
Familie Brüggemann war durch Urlaub verhindert.
Frau Helga Saum, Mannheim^ 35 Jahre
Ehepaar Dr. Jochem Bogen aus Troisdorf, konnte nicht kommen 30 Jahre
Frau Ruth Fischer, Limburgerhof, sie war erkrankt 30 Jahre
Frau Gerda Karle, Mannheim, sie war erkrankt 25 Jahre
Herr Gerhard Söllner, Ilvesheim 25 Jahre
Herr Söllner war 4 Jahre Schatzmeister der HARMONIE, er hielt eine kurze Dankesrede. Er meinte zum Abschluss: 1)wir sollten nicht so viel ins Internet, 2) wir sollten dem Verstand treu bleiben, 3)wir sollten unsere Erinnerung lebendig halten, das alles würde uns fit erhalten.
Die Geehrten erhielten ein Weinpräsent als Anerkennung.
7) Vorstandsergänzungswahlen
Zwei Mitglieder haben sich von sich aus bereit erklärt im Vorstand mitzuarbeiten:
Frau Karin Runte und Frau Dr. Karin Staude.
Frau Runte stellte sich kurz mit ihrem Lebenslauf und ihren Interessen vor.
Frau Dr. Staude wurde, da sie verhindert war, von Dr. Schunck vorgestellt.
Der Vorsitzende Herr Merckle begründete den Wahlvorschlag durch das deutlich jüngere Alter der Damen im Vergleich zum jetzigen Vorstand und durch die dadurch weniger werdende Belastung der jetzigen Vorstandmitglieder.
Die Abstimmung ergab die einstimmige Zustimmung der Mitglieder ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen. Beide wurden in den Vorstand aufgenommen.
8) Verschiedenes
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wurde von Herrn Rudolf Merkel, der von Herrn Jochen Keller begleitet wurde, die Laute vorgestellt.
Herr Keller stellte uns Herrn Merkel als Saulus zum Paulus gewandelt vor: er hat vorher Jazz gespielt und kam dann zur Laute, die er als freischaffender Künstler spielt. Er ist heute auch Musiktherapeut. Als Lautenspieler wird er von Orchestern, die bei Aufführungen eine Laute benötigen deutschlandweit angefordert und ist so dauernd unterwegs mit seinen ungefähr 15 Instrumenten in jeder Größe, von denen er 7 mitgebracht hat und auch darauf uns Hörproben vorstellte. Er muss sich dabei bei jedem Instrument immer umstellen, da die Grifftechnik bei jeder Lautenart anders ist. Die Instrumente liegen im Preis bei € 500 bis € 12.000. Bei einem Gagenlohn von ca. € 150-200 bedeutet das extreme Arbeit, allein um die Instrumente anzuschaffen.
Die Geschichte der Laute ist insgesamt unklar. Sie kam aus dem arabischen mesopotamischen Kulturkreis nach Spanien und verbreitete sich von hier aus über ganz Europa und die Welt. Sie ist ein Zupfinstrument mit 11 Saiten, die paarweise aufgezogen sind. Im oberen Anteil ist der Lautenhals rechtwinkelig abgebogen, mit nach hinten geknicktem Wirbelkasten, um die Saiten-Spannung zu erhöhen und abzufangen, damit das Instrument nicht überlastet wird, denn der Schallkörper besteht aus sehr dünnem, ca. 1mm starkem Holz, das meist aus alten Obstbäumen gewonnen wird. Der Schallkörper ist gewölbt, der Deckel flach mit einer handgeschnitzten Schallrose. Die Saitenzahl variiert, je nach Größe des Instrumentes. Auf jeder Saite liegt durch die Spannung ein Gewicht von etwa 70 kg. Dieser Deckel ist ganz gering gewölbt, was nur bei genauer Besichtigung zu sehen ist.
Die Laute wurde vor allem an adligen Höfen gespielt und zwar als Unterhaltungsinstrument zu Hintergrundsmusik während und nach dem Gastmahl. Dabei wurde auch gesprochen und gespeist. Damals waren Lautenspieler die bestbezahlten Musiker.
Es gibt nur noch wenige Lautenbauer. Die heutigen Lautenbauer haben Lauten im Museum ausgemessen und nachgebaut.
Herr Merkel stellte uns seine Instrument vor: Barocklaute, Langhalslaute, Theorbe, die große Laute des Barock, .
Die Laute wird in Orchestern gespielt, welche Barockmusik bringen, vor allem aber in Opern, wo sie das Rezitativ der Solisten begleitet, welche die Handlung durch Sprechgesang voran bringen.
Die Vorstellung der Lauten durch Herrn Merkel begeisterte die Zuhörer, nicht nur wegen der wunderbaren Darbietung der verschiedenen Musikstücke mit wechselnden Lauten sondern auch wegen der sehr interessanten Ausführungen von Herrn Merkel.
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„Kunstwerke im Spiegel der Literatur“ – Vortrag von Frau Dr. Dorothee Höfert, Städtische Kunsthalle, Mannheim, im Hotel Maritim, Mannheim, am 27.02. (19.30 Uhr)
Frau Dr. Dorothee Höfert machte mit uns einen Streifzug durch die Kunstgeschichte, indem sie an ausgesuchten Beispielen das Wechselspiel zwischen bildenden Künstlern und Schriftstellern vortrug. Die Verbindung zwischen Auguste Rodin (*12.11.1840 Paris, +17.11.1917 Meudon) und Rainer Maria Rilke (*4.12.1975 Prag, + 29.12.1926) wurde von ihr, wie bereits vor zwei Jahren, erneut kurz dargestellt, indem sie den durch Rodin zur bildenden Kunst gelangten Rilke in seinem Gedicht „Archaischer Torso Apollos“ vortrug, dessen Schlussvers lautet „Du musst Dein Leben ändern“. Rilke war sich sicher, dass Kunst, wenn sie tief beeindruckt, wirklich das Leben ändern kann. Kunst hat das Potential, um den Menschen auf- oder zu erwecken. Das eigene Leben wird unendlich erweitert.
Durch Jan Vermeer (*31.10.1632 Delft, +15.12.1675 Delft) wurde Marcel Proust (*10.7.1871 Auteuil, +18.11.1922 Paris) so ergriffen, dass auch er sich gezwungen sah, seine Sicht auf die Kunst neu zu definieren. In dem Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ werden über 200 Kunstwerke erwähnt und beschrieben. Proust beschreibt besonders Vermeers Bild „Ansicht von Delft“. Der Amerikaner Erich Karpeles hat dies erstmalig gesehen und in seinem Buch „Marcel Proust“ (bei Dumont erschienen) ausgeführt.
Ernst Barlach (*2.1.1870 Wedel, +24.10.1938 Rostock) wird durch Alfred Andersch (*4.2.1914 München, +21.2.1980 Berzona) zum Leben erweckt: In seinem Buch „Sansibar oder der letzte Grund“ zeigt Andersch an der Figur Barlachs „Der lesende Mönch“, was Kunst im Menschen auslösen kann. Kunst kann den betrachtenden Menschen zu Handlungen bewegen, die sein Leben verändern.
Emil Nolde (*7.8.1867 in Nolde, + 13.4.1956 Seebüll) wird in der „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz mit seinen Werken beschrieben, wobei Frau Dr. Höfert die überaus bilderreiche Sprache des Schriftstellers Lenz durch Kostproben aus diesem Roman hervorhob. Die „Ungemalten Bilder“ von Nolde bildeten den Mittelpunkt der Beispiele.
Als letztes Beispiel brachte Frau Dr. Höfert Tintoretto (Jacopo Robusti *29.9.1518 Venedig, + 31.5.1594 Venedig)) und Thomas Bernhard (*9.2.1931 Heerlen, + 12.2.1989 Gmunden)in seinem Buch „Alte Meister – Komödie“ in welchem er Tintorettos „Bildnis eines weißbärtigen Mannes im Lehnstuhl“ in den Mittelpunkt stellt. Bernhard sagt: „das Ganze und das Vollkommene sind unerträglich, das gibt es nicht. Wir halten es nicht aus“. Er sagt aber auch: „Die Kunst ersetzt nichts; schon gar nicht den Menschen. Der Mensch ist das Wichtigste“.
Die zweieinhalb Stunden des Vortrages vergingen wie im Flug. Die 97 Zuhörer, die sich in gedrängten Stuhlreihen zurecht finden mussten, da mehr unangemeldete Gäste kamen als der Saal fassen konnte, waren so begeistert, dass sie einen weiteren Vortrag als unausweichlich fanden. Wir danken den Organisatoren, vor allem Dr. Schaumann herzlich.
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Winterwanderung zum Naturschutzgebiet Reißinsel, Mannheim (IK Wandern) am 25.02. (11.00 Uhr)
Es trafen sich 48 Personen, soviel wie noch nie, zur Waldparkwanderung. Vom Fahnenmast aus ging es zunächst zu den Resten der Festung Eichelsheim am Stephanienufer. Herr Otto erläuterte die Bedeutung der ehemaligen Zollburg aus dem 13. Jhd., welche als Ursprung der Stadt und Festung Mannheim angesehen werden kann. Der vom Konstanzer Konzil während des Schismas 1415 für abgesetzt erklärte Papst Johannes XXIII, wird zuerst in Heidelberg dann auf Burg Eichelsheim gefangen gehalten. 1419 wird er nach Zahlung von 35.000 Gulden frei gelassen. Die Führung ging weiter zum Standbild der Stephanie Louise Adrienne Napoleon de Beauharnais, der Großherzogin von Baden. Hier ließ Herr Heinrich mit Unterstützung seiner Frau Elisabeth die Geschichte aufleben. Vor allem lag ihm sehr daran, die Bedeutung der Großherzogin für die Gründung der HARMONIE-Gesellschaft von 1803, der ältesten kulturellen Gesellschaft der Kurpfalz zu rekapitulieren. Angefangen mit der Casino-Gesellschaft von 1803 über die Museums-Gesellschaft von 1808, die Auseinandersetzungen über die Damenbeteiligung in der ehemals reinen Männergesellschaft, bis zum von der Obrigkeit geforderten Zusammenschluss der Gesellschaften zur HARMONIE 1813, entstand nach Originaldokumenten ein Geschichtsbild vor unseren Augen. Es wurde danach als unser Dank an die Großherzogin eine Rose mit schriftlichem Anhang für Interessenten niedergelegt.
Wir wanderten weiter zum Strandbad, nahmen einen Imbiss oder nach Wahl ein Mittagessen ein, gingen dann zur Reißinsel, die wir mit ihren 4,5 km umrundeten, wobei wir die Streuobstwiesen und den Bannwald durchmaßen, immer durch Kommentare des Organisators, Herrn Otto informiert. Der Ausklang der etwa 15 km langen Wanderung fand im Gasthaus am Fluss statt, wo sich die eifrigsten Wanderer zu einem Umtrunk verabschiedeten. Wir danken herzlichst den Initiatoren, die auch für wunderbares Wetter gesorgt hatten.
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„Unser täglich Brot – Die Industrialisierung der Ernährung“, Sonderführung mit Vortrag von Herrn Dr. Budde im TECHNOSEUM, Mannheim, am12.02. (10.00 Uhr)
118 Freunde und Mitglieder der HARMONIE kamen zu dieser Ausstellungsführung, welche einen ungeheueren Eindruck hinterließ. Im Auditorium wurden wir zunächst von unserem Vorstandsmitglied Herr Günter Mezger begrüßt, der den Oberkonservator Herrn Dr. Kai Budde vorstellte. Dieser hatte die Ausstellung als Kurator besorgt. Er hielt und einen dreiviertelstündigen einführenden Vortrag über seine Konzeption. Danach bedankte sich unser erster Vorsitzender Herr Dieter Merckle bei der Ausstellungsleitung, dass wir mit einer so großen Gruppe vor der sonntäglichen Eröffnung Einlass fanden. In fünf Gruppen wurden wir danach durch die Ausstellung geführt. Herr Dr. Budde und die vier Führerinnen waren mit ihrem Spezialwissen dabei sehr kompetent.
Die Ausstellung fing beim Supermarkt an, ging über die Vorratskeller, den Wandel durch die Industrialisierung, die Lebensmittelchemie, das Thema Ernährung und Gesundheit, Mangel und Überfluss, die Geschichte des Kühlens und der Kühltruhe, die Tante Emma-Läden und die heutigen Supermärkte, die Lebensmittelsicherheit, einem Labor und interaktiven Einheiten. Beeindruckend war vor allem die Gegenüberstellung der Nahrungsgewohnheiten in ca. 10 Ländern der Welt. Unsere Wegwerfgesellschaft kam dabei nicht gut weg. Anschließend ging die Mehrheit der Besucher in die Arbeiterkneipe zu einem Imbiss. Wir danken den Organisatoren herzlich.
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Orchesterprobe der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (IK Kultur) am 09.02. in der Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Ludwigshafen, Heinigstr. 40, am 09.02. (09.00 Uhr)
Diesmal wurden wir 33 Teilnehmer von Herrn Keller, der einen kurzen Einführungsvortrag hielt, damit überrascht, dass er uns Kopfhörer gab, mit denen wir wunderbarerweise seine während der Probe gesprochenen Erläuterungen und die Kommentare und Anweisungen des Dirigenten Herrn Steffens hören konnten. Damit wurde die Probe für uns außerordentlich interessant. Teilweise konnten wir sogar die teils wütenden und selbstkritischen Ausbrüche der Orchestermitglieder hören, was bei uns noch mehr zur Erheiterung beitrug. Wir kamen uns vor, als säßen wir selbst im Orchester. Es wurde die 4. Symphonie von Beethoven geprobt und einstudiert. Wir konnten wunderbarerweise die verschiedenen Auffassungen des Dirigenten verfolgen und die Veränderungen während der Probe nachvollziehen. Wir danken dem Orchester und Herrn Steffens, aber auch unserem Schatzmeister Herrn Kempf, der sich dort so für uns einsetzt.
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Spitzklicker: „Das 28.ste Programm“ im Musik-Kabarett Schatzkistl`, Mannheim, Augusta-Anlage 4-8 (20.00 Uhr)
Der Brettl-Abend stand unter Motto: Mit Schirm, Scham und Millionen“. Wie immer in den letzten 6 Jahren war diese Veranstaltung mit 102 Besuchern ausverkauft. Leider mussten 26 Freunden – darunter auch Vorstandsmitgliedern – eine Absage erteilt werden. Es geht nun einmal streng nach Anmelde-Datum.
Der Abend war ein reines Vergnügen. So schrieb der MANNHEIMER MORGEN in seiner Ausgabe vom 19.01. zu Recht unter der Überschrift „Mit Piraten auf Wahlfang“: ...ein mindestens unterhaltsames Programm – und in den vielen starken (Momenten) eine kleine Sternstunde des Kabarett“.
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Neujahrsempfang mit jungen Künstlern der Musikschule Ludwigshafen im Hotel Maritim, Mannheim, am 15.01. (10.30 Uhr)
Um 10,30 Uhr hatten sich 182 Mitglieder und Freunde der HARMONIE im Maritim eingefunden, um am Neujahrsempfang der Gesellschaft teil zu nehmen. Der 1. Vorsitzende Dieter Merckle begrüßte die Anwesenden und berichtete über den Verlauf des Jahres 2011 mit den Höhepunkten im Gesellschaftsleben. Danach stellte er das neue Programm für 2012 vor, das wieder viele besondere Programmpunkte aufweist. Im Anschluss daran wurde von unserem 2. Vorsitzenden Dr. H.J. Schaumann das von Herrn Alexander Petry von der Musikhochschule Ludwigshafen betreute Bläserquintett vorgestellt. Diese Gruppe, die sich zufällig zusammengefunden hat und den Regionalwettbewerb sowie den Landeswettbewerb gewonnen hat, bewirbt sich nun auch beim Bundeswettbewerb in Neu Brandenburg und hat die besten Aussichten, auch diesen für sich zu entscheiden. Markus Wedell und Lena Ritthaler Trompete, Felix Hüttel Horn, Maximilian Schubert Posaune und Florian Holländer Tuba spielten Barockstücke aus Europa und moderne Quintette aus Amerika. Insbesondere Letztere lagen dem Quintett besonders. Sie spielten mit einem mitreißenden Rhythmus und Tempo, das alles begeisterte und die Bitte um eine Zugabe begründete. Diese war der Choral „Brich an du schönes Morgenlicht“ aus Bachs Weihnachtsoratorium. Mit ausgiebigem Beifall bedankte sich das Publikum. Im Anschluss daran gingen um 12 Uhr 140 Anwesende zum Essen ins Restaurant und ließen sich das diesmal gut organisierte und abwechslungsreiche Büffet schmecken. Den Organisatoren der HARMONIE sei unser Dank ausgesprochen.
Aus dem Teilnehmerkreis erreichte uns ein Brief von Lily, der Enkelin von Wolfgang Kempf, die darin ihre Eindrücke zum Neujahrsempfang zum Ausdruck brachte:
Heute ist Sonntag, der 15.01.2012. Mein Opa hat mich und meine Schwester eingeladen. Das fanden wir schön. Die Leute hier sind sehr nett. Ich finde es hier schön im Hotel, weil es sieht aus wie im Schloss. Ein paar Leute kenne ich schon. Ich finde auch schön, wie die Posaunenspieler spielen. So schön, wie ein Vogel zwitschern kann. Und wenn die Posaunenspieler fertig sind, gehen wir runter und essen ein schönes Buffet. Alle Frauen und Männer sehen schön aus. Wie ein Vogel mit ziemlich schönem Gefieder. Die Posaunenspieler habe Lieder gespielt, manche waren schnell, manche waren langsam. Meine Schwester hat die ganze Zeit gemalt.
THE END.
Das nennt man echtes Gesellschaftsleben!
Auch der MANNHEIMER MORGEN berichtete in seiner Ausgabe vom 16.01. auf den Seiten 15 unter der Überschrift „Harmonie in Hochstimmung“ bzw. auf Seite 19 unter dem Titel „Nach erfolgreichem Jahr gleich ein Besucherrekord“ sehr positiv über diese Veranstaltung und unsere Gesellschaft. Selbst auf unseren Traditionellen Festball am 17.03. wurde gesondert hingewiesen.
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